Leitbild

mudra arbeitet auf der Basis eines akzeptierenden Arbeitsansatz nach den Grundsätzen der Zielgruppen-,
Lebenswelt-, Bedarfs-, und Ressourcenorientierung. Vielfältige Hilfs- und Unterstützungsangebote stehen
zur Verfügung, die nahezu alle Lebensbereiche drogenkonsumierender Menschen abdecken. mudra verfügt
damit in der Metropolregion Nürnberg über ein Alleinstellungsmerkmal und ist bundesweit ein anerkannter
Träger der Drogenarbeit.

Das Verständnis über die Entstehung einer Abhängigkeit beruht auf dem bio-psycho-sozialen
Ursachenmodell und orientiert sich am aktuellen wissenschaftlichen Stand der Forschung. Die Anerkennung
gesellschaftlicher Vielfalt und der wertschätzende Umgang mit Diversität stellen zentrale Leitlinien der
Arbeit dar.

Generalziel ist das Erreichen eines zufriedenen, gelingenden und selbstbestimmten Lebens für Menschen
mit Suchtproblemen und damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dies wird unterstützt durch
Information und Aufklärung der Öffentlichkeit, um Stigmatisierungsprozessen entgegen zu wirken.

Effektive Arbeit setzt beständige Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit eigenen Normen und
Werten sowie gesellschaftlichen Gegebenheiten und die Generierung visionärer Gedanken voraus.

Im Kontakt mit den KlientInnen ist ein vertrauens- und respektvoller Umgang selbstverständlich.
Erwartungen der KundInnen und deren Zufriedenheit werden ermittelt und dienen im Sinne des Anspruchs
des Qualitätsmanagements der Optimierung der erbrachten Dienstleistungen und erfüllen damit die
Anforderungen der Geldgeber und Kostenträger.

Die Qualität der Arbeit ist durch internes Qualitätsmanagement gesichert. QM-Beauftragte steuern den
Qualitätssicherungsprozess. Die Einhaltung der zugrunde liegenden Qualitätsstandards ist für
MitarbeiterInnen und Leitungskräfte verpflichtend. mudra-MitarbeiterInnen arbeiten im Rahmen ihrer
Stellenbeschreibungen und Verantwortungsbereiche selbständig und mit ausgeprägtem Engagement. Ihre
fachliche Kompetenz wird durch Fort- und Weiterbildungen sichergestellt. Sie achten auf die ihnen zur
Verfügung stehenden Ressourcen, erkennen rechtzeitig die Grenzen der Belastbarkeit und wirken damit
den Risiken eines „Burn-Out“ entgegen.

Ein kooperativer, mitarbeiterorientierter, unterstützender und durch Klarheit geprägter Führungsstil
schafft den Rahmen für ein hohes Maß an Mitarbeiterzufriedenheit, Corporate Identity und effektive
Arbeit.

Die relevanten gesetzlichen Vorschriften (Hygiene, Daten-, Arbeits- und Brandschutz etc.) werden
eingehalten. Ein verantwortungsvoller Umgang mit ökologischen Ressourcen ist selbstverständlich.

Auf eine kontinuierliche und vielfältige Vernetzung und Kooperation mit Einrichtungen der Suchthilfe,
Behörden und Institutionen, Arbeitgeber/n und Bildungsträgern im Sinne der (Wieder)Herstellung der
Erwerbsfähigkeit sowie mit Kostenträgern und weiteren PartnerInnen wird großer Wert gelegt.

Das Leitbild wurde im Rahmen des QM-Prozesses gemeinsam mit den MitarbeiterInnen entwickelt und
abgestimmt. Turnusgemäß alle zwei Jahre wird das Leitbild auf Aktualität und möglicherweise erforderliche
Diversifizierung hin bewertet. Extern wird das Leitbild über die Homepage sowie im Rahmen von
Jahresberichten kommuniziert und ist damit jederzeit öffentlich zugänglich.